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Salzgitter

OB Klingebiel: Testpflicht in Kindergärten

Seit Donnerstag, 3. Februar, gilt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Salzgitter zur Testpflicht in Kindergärten und zur Verlängerung der Maskenpflicht auf Wochenmärkten.

Die Stadt Salzgitter reagiert damit auf die aktuell steigende Infektionslage bei den Jüngsten unserer Gesellschaft. 

Mitte Januar war in mehr als der Hälfte der 51 Kindergärten in Salzgitter das Corona-Virus nachweisbar. Seit diesem Zeitpunkt hat sich die Infektionslage in den Einrichtungen nochmals zunehmend verschärft, sodass gegenwärtig nahezu jeder Kindergarten im Stadtgebiet mindestens einen Infektionsfall mit dem Coronavirus aufweist.

„Es gilt frühzeitig Infektionsquellen zu entdecken und Infektionsketten zu unterbrechen“, sagt Oberbürgermeister Frank Klingebiel und fährt fort, „das Land stellt ab dem 15.Februar entsprechend der dann geltende Landesverordnung Tests für betreute Kinder in Kindertageseinrichtungen ab Vollendung des dritten Lebensjahres zur Verfügung. Solange wollen wir in Salzgitter aufgrund der Lage vor Ort nicht warten und haben auf städtische Kosten bereits Test-Kits beschafft und an die Einrichtungen geliefert.“  Diese reichen die Tests in der benötigten Stückzahl kostenfrei an die Erziehungsberechtigten weiter, so dass auch keine finanzielle Mehrbelastung für die Familien besteht.

Zutritt zur Kindertageseinrichtung ist Kindern ab drei Jahren seit Donnerstag, 3. Februar grundsätzlich nur dann möglich, wenn ein negativer Test vorgelegt wird. 

Neben der Vorlage einer Bestätigung des negativen Ergebnisses eines durchgeführten Selbsttests durch die Erziehungsberechtigten kann auch ein zertifiziertes negatives Testergebnis vorgelegt werden. Der verpflichtende Test kann ausnahmsweise auch vor Ort in dem jeweiligen Kindergarten unter Aufsicht der Erzieherinnen und Erzieher durchgeführt werden.

Von der Testpflicht ausgenommen sind diejenigen betreuten Kinder, bei denen aufgrund einer nachgewiesenen Auffrischungsimpfung („Booster“) davon ausgegangen werden kann, dass ein ausreichender Immunschutz gegen eine Infizierung mit dem Coronavirus besteht.  

Mund-Nasen-Bedeckung auf Wochenmärkten

Eine weitere Regelung in der Allgemeinverfügung betrifft die Mund-Nasen-Bedeckung auf Wochenmärkten.

Ursprünglich war diese bis zum 2. Februar begrenzt und wurde nun mit Blick auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante und der damit einhergehenden nur noch sehr eingeschränkt möglichen Kontaktnachverfolgung bis zum 23.Februar verlängert. 

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