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Initiative Respekt
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Respekt! Kein Platz für Rassismus

"Respekt! Kein Platz für Rassismus" ist eine Initiative, die 2009 von Sportlern sowie Medienmachern ins Leben gerufen wurde, um auf den vor allem im Fußball vorhandenen verbalen Rassismus aufmerksam zu machen.
Schüler der BBS Fredenberg präsentieren ihr Respekt-Projekt. Großbildansicht

Inzwischen haben sich Unternehmen, Betriebsräte, Gewerkschaften und Kommunen der Initiative angeschlossen, darunter auch die Stadt Salzgitter.

Ein Schild mit der Aufschrift "Respekt! Kein Platz für Rassismus" angebracht am Gewerkschaftshaus, am Sportvereinsgebäude, der Unternehmensfassade oder im Rathaus soll verdeutlichen, dass sich alle Mitglieder oder Mitarbeiter gegen Fremdenfeindlichkeit aussprechen.

Die Stadt Salzgitter hat sich vorgenommen die Tafel nach und nach an allen öffentlichen Gebäuden und Schulen zu montieren. Unterstützt wird die Stadtverwaltung dabei aus der Wirtschaft. Das Anbringen des Schildes ist jedoch erst der Anfang. Seit der Auftaktveranstaltung im Mai sind in Salzgitter bereits vielfältige Projekte entstanden, darunter auch sogenannte "Leuchtturmprojekte", wie das alljährlich stattfindende Internationale Kulturfest, bei dem Mitbürger aus den unterschiedlichsten Nationen miteinander feiern. Oder der bundesweite Internationale Kinderbuchtag am 2. April, an dem die Stadtbibliothek Salzgitter Lesungen eines Kinderbuches zum Thema Respekt in mehreren Sprachen anbietet. 

Unterstützt wird die Initiative von vielen Sponsoren und Förderern sowie zahlreichen prominenten und ehrenamtlich engagierten Personen aus Sport und Unterhaltung. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Frank Klingebiel übernommen. "Wir sind eine tolerante und interkulturelle Stadt. Sie ist Heimat für Menschen aus vielen Ländern der Welt", betonte Klingebiel bei der Auftaktveranstaltung im Gewerkschaftshaus in Lebenstedt. Für ihn zeichne sich Salzgitter durch seine starke interkulturelle Integrationskraft aus. "Das soll und muss auch so bleiben. Für fremdenfeindliche und rassistische Einstellungen ist in unserer Stadt kein Platz!", hob er hervor. Über 100.000 Menschen aus 108 Nationen haben in Salzgitter ein Zuhause gefunden. Deshalb soll die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus!" ein Leitvorhaben für die Stadt sein.

Die bundesweite Initiative gab Akteuren in Salzgitter, wie eben der Stadtverwaltung, vielen Betrieben und der IG Metall, den Anstoß eigene Projekt zu planen. Inzwischen ist ein Kooperationsnetzwerk entstanden, das verschiedene Aktivitäten zum Thema Respekt begleitet und neue Projekt-Partner bei der Umsetzung ihrer eigenen Maßnahmen unterstützt. Die Initiative soll in allen Bereichen des täglichen Lebens ihren Platz finden, einen Vorzeige-Charakter entwickeln und als Modellprojekt in ganz Deutschland Anwendung finden. Immer wieder stoßen neue Kooperationspartner aus Sport, Wirtschaft oder anderen Bereichen dazu.

Wer sich einbringen will, kann sich auch mit einmaligen Aktionen beteiligen. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht. Das Projekt ist so konzipiert, dass die Kooperationspartner immer wieder frische Aktivitäten und Maßnahmen einbringen.

Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich an die Integrations-Leitstelle der Stadt Salzgitter, wenden. Sie ist telefonisch unter 05341 / 839-3501 sowie per E-Mail integrationstadt.salzgitterde erreichbar. Hier erhalten Interessierte auch einen Flyer zum Thema "Respekt", in dem die Initiative noch einmal genau beschrieben wird. Der Flyer steht unten auf dieser Seite zum Download bereit.





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