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Sammlung für Technikmuseum
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Sammlung um 18 Fahrzeuge erweitert

Professor Dr.-Ing. Henning Wallentowitz hat seine Fahrzeugsammlung dem Museum für Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität im Städtischen Museum Schloss Salder kostenlos zur Verfügung gestellt.
Von links: Museumsleiter Dr. Jörg Leuschner, stellvertretender Leiter Dr. Broder-Heinrich Christiansen, Spender Professor Dr.-Ing. Henning Wallentowitz Großbildansicht

Die Autos waren Anschauungsmaterial für seine Studenten an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Nach der Beendigung seiner Tätigkeit als Hochschullehrer ist Wallentowitz  nach Braunschweig gezogen. Da er in Aachen keinen Nachfolger für die Weiterführung seiner Sammlung gefunden hatte, übergab er die zunächst 18 Autos jetzt an das Städtische Museum Schloss Salder.

Bei vielen der ausgestellten Fahrzeuge, so der Professor, habe er selbst an der Entwicklung mitgearbeitet. In der Sammlung sind so besondere Exemplare wie das erste in Deutschland entwickelte Hybridfahrzeug, sämtliche S-Klasse Mercedes-Wagen seit 1964, ein aktiv gefederter Opel Senator und ein Essex von 1922 zu finden. Er wolle die Sammlung noch um einige Exponate erweitern, um den Museumsbesuchern den enormen technischen Fortschritt, der in den vergangenen Jahrzehnten im Fahrzeugbau gemacht worden ist, zu verdeutlichen.

In der Sammlung für Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität im Städtischen Museum Schloss Salder, in der die Fahrzeugsammlung jetzt ein Zuhause gefunden hat, geht es nicht nur um die großen Leistungen der Handwerker, Techniker und Ingenieure, sondern auch um die Wandlung des alltäglichen Lebens seit der Erfindung der Dampfmaschine.

Die größten Objekte - zwei Dampfmaschinen - dokumentieren den Beginn der Industrialisierung. Die eine Maschine hat bereits Ende des 19. Jahrhunderts in einer mechanischen Weberei die Webstühle angetrieben. Die andere Maschine - eine sog. 'stationäre Dampfmaschine mit liegendem Kessel' des Magdeburger Herstellers R. Wolf - hat bis vor wenigen Jahren in einer Tischlerei neben den Maschinen auch einen Generator zur Stromversorgung angetrieben.

Neben einer Diesellok, die sowohl bei den Stahlwerken, als auch später bei VW ihren Dienst getan hat, gehören verschiedene Feuerwehrfahrzeuge in diese Sammlung. Die Spannbreite reicht dabei von mit Pferden gezogene, manuell zu betätigende Spritzen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis hin zu Löschfahrzeugen der 1950er und 1960er Jahre.

Freitag, 21.11.2008




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