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Chefinnen SZ
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Frauen in Führungspositionen

Als einzige Stadt in Niedersachsen hat Salzgitter mit "Chefinnen SZ" nach Bewerbung den Zuschlag des Bundesfamilienministeriums erhalten.
Foto: www.regionale-buendnisse.de Großbildansicht

Damit bekommt die Stadt innerhalb des Programms "Mehr Frauen in Führungspositionen - Regionale Bündnisse für Chancengleichheit" eine Förderung aus Berlin. Beworben hatten sich 49 Städte und Landkreise aus 14 Bundesländern. Die erfolgreiche Bewerbung Salzgitters war initiiert worden durch Stadträtin Christa Frenzel.

"Das ist eine Riesenchance für den Wirtschaftsstandort Salzgitter. Wir sind stolz, dass wir mit unserem Konzept überzeugen konnten", sagt Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Die Initiative des Bundes unterstützt insgesamt zehn Kommunen und Landkreise von 2012 bis 2015 dabei, Strukturen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft zu schaffen. Begonnen wird im Sommer 2012 mit der Gründung von "Runden Tischen". Sie entwickeln gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und Netzwerken einen Fahrplan für die Region mit spezifischen Zielen und Aktivitäten.

Geplant ist, dass sich rund zehn Unternehmen aus verschiedenen Branchen, darunter mindestens ein kommunales Unternehmen, aktiv beteiligen. Ausgewiesene Experten beraten die Bündnisse kostenfrei. Zusätzlich finden regionale und überregionale Arbeitsgruppen und Veranstaltungen zum branchenspezifischen und branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch statt.

Die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) wird das Programm koordinieren und die Unternehmen dabei unterstützen, Konzepte zur Förderung von Frauen in Führungspositionen zu entwickeln und umzusetzen.

Den Zuschlag erhielten neben Salzgitter: Bautzen (Sachsen), Dülmen (Nordrhein-Westfalen), Lörrach (Baden-Württemberg), Regensburg (Bayern), Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt), Lahn-Dill-Kreis (Hessen), Landkreis Unna (Nordrhein-Westfalen), Landkreis Saarlouis (Saarland).

"Chefinnen SZ" wird am Mittwoch, 18. Juli, im Hotel am See in Salzgitter offiziell gegründet. Gestartet wird mit einer Arbeitsgruppe zum gegenseitigen Kennenlernen der Unternehmen unter Beteiligung der Wirtschaftsförderung der Stadt sowie einer Formulierung der Ziele und Erwartungen. Am Nachmittag erfolgt die Gründung des Regionalen Bündnisses mit einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Klingebiel. Ferner sprechen der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues, der Personalvorstand der Salzgitter AG, Peter-Jürgen Schneider, und die Geschäftsführerin der Klinikum Salzgitter GmbH, Dr. Anke Lasserre.

Laut dem Ministerium sind die regionalen Netzwerke "Deutschlands größtes Unternehmensbündnis für mehr Frauen in Führungspositionen". 100 Unternehmen quer durch alle Branchen beteiligen sich an dem dreijährigen Modellprojekt. Sie wollen in die Zukunft ihrer jeweiligen Region investieren: Politik und Wirtschaft verpflichten sich in einer Gemeinsamen Erklärung, die Karriereentwicklung von Frauen zu fördern und Strukturen für mehr Chancengleichheit zu schaffen.

Montag, 07.05.2012




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