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Städt. Kunstsammlung
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Salon Salder und mehr

Die Städtische Kunstsammlung der Stadt Salzgitter gliedert sich in drei Hauptbereiche: Die jährlich stattfindende Ausstellung "Salon Salder", die Freiluft-Sammlung "KUNSTüberall" sowie die Kunstsammlung "Arbeitswelt" und Wechselausstellungen.
Werk von Volker Blumkowski. Foto: Ausstellungkatalog Salon Salder, Fachdienst Kultur Stadt Salzgitter Großbildansicht

In den ehemaligen Stallungen des Schlosses Salder erstreckt sich die Galerie der Städtischen Kunstsammlung Schloss Salder auf zwei Ebenen. Mit den Ausstellungsformaten "Salon Salder - Neue Kunst aus Niedersachen" und der Reihe "präsenz" präsentieren die Kunstsammlungen zeitgenössische künstlerische Positionen zu wechselnden Themenschwerpunkten.

Neben der Präsentation junger Kunst zeigt die Galerie Werke der umfangreichen Kunstsammlung der Stadt Salzgitter zum Thema Arbeit in wechselnden Ausstellungen, dem Ausstellungsformat "Erinnerung der Arbeit".

Mit einem breiten Vermittlungsprogramm an Führungen, Workshops, Konzerten, Lesungen und Künstlergesprächen ist die Galerie der Städtischen Kunstsammlungen Salzgitter ein Ort des Diskurses künstlerischer Positionen, die das gesellschaftliche Leben widerspiegeln und Fragen nach Relevanz, Identität, Werten und einem eigenen Standpunkt aufwerfen.

Für die Pflege der örtlichen Kunstszene steht insbesondere die "Kleine Galerie" im Tillyhaus in Salzgitter-Bad. Jedes Jahr werden dort vier Einzelausstellungen von Mitgliedern der Salzgitter Gruppe und zwei Einzelausstellungen von Mitgliedern des Freien Kunststudios Spektrum gezeigt. Die "Kleine Galerie" im Tillyhaus erfreut sich großer Beliebtheit und wird von der Städtischen Kunstsammlungen des Fachdienstes Kultur betreut.

Salon Salder

Die Ausstellungsreihe "Salon Salder - Neue Kunst aus Niedersachsen" im ehemaligen Kuhstall des Schlosses Salder gibt es seit 1991. Jedes Jahr im Herbst präsentiert die Stadt Salzgitter das Nebeneinander und Miteinander etablierter, avantgardistischer sowie innovativer Kunst aus Niedersachsen. Längst ist der Salon Salder ein festes Format, das zeitgenössische Kunst auszeichnet, Konventionen hinterfragt und Raum für neues eröffnet. Die Ausstellung erfüllt mehrere Funktionen: Neben dem Bildungsangebot und der Anregung zur eigenen Kreativität (umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm) sowie der überregionalen Beachtung des "Salons", macht er Salzgitter als Stadt der Kunst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Seit Beginn des Salons haben mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler an der jährlich stattfindenden Ausstellung teilgenommen und diese mit ihren Werken bereichert.

präsenz

Eine Ausstellungsreihe findet "Präsenz" in Salzgitter-Salder. Wie beim Salon Salder möchte die Städtische Kunstsammlung mit der noch jungen Ausstellungsreihe "präsenz" etablieren. Künstlerinnen und Künstler aus anderen Bundesländern werden nach Salder eingeladen, um ihre Kunst in Salder zu präsentieren. So ist auch der Titel der Ausstellungsreihe entstanden: "Präsenz" bedeutet Anwesenheit, aber auch geistige Klarheit, Aufmerksamkeit, Geistesgegenwart. Wenn etwas präsent wird, wird es räumlich und zeitlich anwesend.

Einen Ausstellungsbesuch lang werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Teilen Deutschlands in Salder zeitlich und räumlich erlebbar. Die Ausstellungsreihe soll die Kunst aus anderen Bundesländern widerspiegeln. Ihr Vorhandensein, ihre Existenz soll in Salder wahrgenommen werden. Gibt es bei diesen Künstlerinnen und Künstlern andere Lehransätze oder Sichtweisen? Wie ist ihre Präsenz?

Sammlung "KUNSTüberall"

Auf städtischen Grünflächen sind über 60 große künstlerische Arbeiten nach den Kriterien eines Museumsrundgangs ausgestellt. Zu jeder Tageszeit kann diese Freiluft-Ausstellung kostenlos besichtigt werden. Unter den Stücken, die frei in der Parklandschaft stehen, befinden sich Werke von Künstlern und Künstlerinnen, die ihre Werke in vielen wichtigen Kunststädten ebenfalls im öffentlichen Raum zeigen.

Standorte KUNSTÜberall:

Lebenstedt:

  • Insel im Salzgittersee
  • Stadtbibliothek
  • Schulzentrum
  • Am Schölkegraben und Marktplatz am Schölkegraben
  • Stadtpark

Salder:

  • Städtisches Museum Schloss Salder

Thiede:

  • Tonkuhle

Flachstöckheim:

  • Gutspark

Arbeit in der Kunst

Die Industrie- und Arbeitnehmerstadt Salzgitter sammelt seit 1975 Kunstwerke vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in heutige Zeit, die sich dem stetig präsenten Thema der "Arbeit" widmen.

Die Ankaufsentscheidungen wurden von Beginn an im Sinn künstlerischer Qualität getroffen. Das Wesen oder den gesellschaftlichen Stellenwert von Arbeit im Sinne einer vorgegebenen oder gesuchten Weltanschauung mit künstlerischen Werken zu illustrieren stand stets außer Frage. Die Sammlung - als Motivsammlung definiert - vereint Arbeiten zum Thema: Arbeitsplatz; Der arbeitende Mensch; Spuren der Arbeit in Landschaft und Gesellschaft wie Werkzeug(e). So konzentriert die Stadt Salzgitter in Radierungen, Holzschnitten, Zeichnungen, Fotografien, Aquarellen und Malereien, eine subtile Sammlung von über 1.000 künstlerischen Arbeiten zum weiten Thema der Arbeit, die von der "klassischen Moderne" bis zu Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstlern reicht. Neben dem künstlerischen Reichtum dokumentiert die Sammlung gleichsam auf eindringliche wie anschauliche Weise den stetigen Wandel der Arbeitswelt.

"Erinnerung der Arbeit" ist das Ausstellungsformat der Städtischen Kunstsammlung Salzgitter, um die Werke der Sammlung zu präsentieren. Mit wechselnden Schwerpunkten und Perspektiven gibt die Ausstellungsreihe einen Einblick in die stetig präsente Thematik und die mannigfaltige Bearbeitung durch Künstlerinnen und Künstlern in ihren Werken.

Donnerstag, 17.01.2019




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