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Eiszeitgarten

Im Außenbereich des Städtischen Museums Schloss Salder verdeutlicht der Eiszeitgarten auf 2000 Quadratmetern die Bedeutung von Natur und Klima für die kulturelle Entwicklung des Menschen im eiszeitlichen Milieu.
Mammut im Schnee. Großbildansicht

In Verbindung mit der archäologischen Dauerausstellung im Schloss Salder zum Thema "50.000 Jahre Leben in Salzgitter" verdeutlicht der Eiszeitgarten die Lebensumstände der Neandertaler, die, wie die Funde an der Krähenriede in Lebenstedt belegen, zu Beginn der letzten Eiszeit im nördlichen Harzvorland auf Jagd gingen.

Im Eiszeitgarten wird die Bedeutung von Natur und Klima für die kulturelle Entwicklung des Menschen im eiszeitlichen Milieu dargestellt. Auf Grundlage der Erkenntnisse, die bei den archäologischen Arbeiten an der bedeutenden Fundstätte an der Krähenriede in Salzgitter-Lebenstedt gewonnen wurden, lässt sich veranschaulichen, unter welchen Umweltbedingungen der eiszeitliche Mensch lebte, auf Jagd ging und sich ernährte. Daneben spielen die Themenkomplexe Klima und Klimawandel eine Rolle.

Im Eiszeitgarten wird den Besuchern ein Einblick in die jüngste erdgeschichtliche Vergangenheit gegeben. Zu diesem Zweck wurde zunächst die Wiese zwischen Schafstall des Städtischen Museums und dem kleinen Fluss Fuhse zu einem mageren Standort umgebrochen und eine subarktische Landschaft geschaffen. Eine Pflanzinsel wurde mit ausgesuchten Kräutern und Sträuchern gestaltet.

Lebensgroße Tierskulpturen von Mammut und Wollnashorn veranschaulichen die Tierwelt des Eiszeitalters. Eine Mammutfährte durchquert den Garten. Unterstände bieten für Besucher die Möglichkeit, sich bei Wind und Wetter dort aufzuhalten. Auch Kindergeburtstage werden hier veranstaltet.

Donnerstag, 10.01.2019




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