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Branchengipfel der Regionalen Bündnisse

Beim Branchengipfel des Regionalen Bündnisse für Chancengleichheit, der am 19. Mai 2014 in Berlin stattfand wurde deutlich: den Bündnisunternehmen kommt vor dem Hintergrund der aktuellen bundespolitischen Ziele Modellcharakter zu.

Viele von ihnen haben für ihre Betriebe Ziele entwickelt und wollen bis 2015 den Anteil von Frauen in Führungspositionen in ihren Unternehmen durchschnittlich um vier Prozentpunkte erhöhen. Viele der beteiligten Unternehmen - aber auch zahlreiche weitere aus dem gesamten Bundesgebiet - nutzten die Plattform an diesem Tag, um sich über konkrete Ziele und Maßnahmen zum Thema auszutauschen.

Die rund 100 Unternehmen der Regionalen Bündnisse liegen mit ihren Zielsetzungen weit vorn. Sie haben sich in betriebsspezifischen Vereinbarungen im Durchschnitt das Ziel gesetzt, ihren Anteil von Frauen in Führung bis 2015 von 27 auf 31 Prozent zu erhöhen. "Unsere Bündnisunternehmen nehmen damit eine Vorreiterolle ein", so Projektleiterin Kathrin Mahler Walther. "Die Unternehmen haben nicht auf mögliche gesetzliche Regelungen gewartet. Sie haben proaktiv agiert und sind jetzt schon gut aufgestellt. Das strahlt bundesweit aus".

Dass Unternehmen und politische Leitungen für die Realisierung von Chancengleichheit zusammen arbeiten müssen, zeigt der Erfolg des Projekts. Die Vorsitzende der EAF Berlin, Dr. Helga Lukoschat, betont: "Das ist der Kern des Programms, darin besteht seine Philosophie. Wirtschaft und Politik arbeiten in den Kommunen und Regionen Hand in Hand, weil sie das gemeinsame strategische Interesse haben, attraktive Regionen und attraktive Arbeitgeber zu sein".

Dieser Schulterschluss fand sich auch in der abschließenden Podiumsdiskussion des Branchengipfels wieder: neben der Parlamentarischen Staatssekretärin Elke Ferner diskutierten auch der ehemalige Personalvorstand der Deutschen Telekom Thomas Sattelberger, die Leiterin der Frauenförderung der Volkswagen AG Elke Heitmüller, der Direktor des Geschäftsbereichs Personal Horst Meisinger von der MedBo KU, wie auch die Bürgermeisterin der Stadt Dülmen, Lisa Stremlau, Chancen und Herausforderungen von Zielsetzungen für Frauen und Männer in Führungspositionen.

Koordinator/innentreffen im Bundesfamilienministerium

Die Koordinator/innen der Regionalen Bündnisse hatten die Chance sich einen Tag nach dem Branchengipfel nochmals  intensiv über die Arbeit im Projekt in den einzelnen Regionen auszutauschen und über Erfolge als auch Herausforderungen zu beraten.

Kathrin Mahler-Walther und Jessica Gedamu von der EAF stellten zudem die weiteren Schritte im Programm der Regionalen Bündnisse vor. Gleichzeitig konnten sie diese gemeinsame Plattform dafür nutzen, den Einblick in die konkreten Errungenschaften und Bedürfnisse der Regionen noch weiter zu schärfen. Somit wurden an diesem Tag wichtige Impulse für das Vorgehen der Regionalen Bündnisse im kommenden Jahr gesetzt.

Donnerstag, 05.06.2014




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