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Salzgitter

Kultursommer Salzgitter 2026: Positive Bilanz und erster Ausblick auf 2027

Rund 11.000 Besucherinnen und Besucher kamen zu den Veranstaltungen. Vorverkauf für 2027 bereits gestartet.

Der Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter zieht eine positive Bilanz des Kultursommers Salzgitter 2026: Insgesamt rund 11.000 Besucherinnen und Besucher besuchten die Veranstaltungen im Mühlengarten und im Schlosshof des Städtischen Museums Schloss Salder. Damit wurde die vom Fachdienst Kultur gesetzte Zielmarke von 10.000 Besucherinnen und Besuchern deutlich überschritten.

Das abwechslungsreiche Programm mit großen Konzertabenden, Comedy, Kultur- und Familienangeboten lockte ein breites Publikum nach Schloss Salder. Besonders Christian Steiffen, dessen Konzert von der Konzertagentur Piekert veranstaltet wurde, lag mit knapp 3.000 Besucherinnen und Besuchern bei den Besucherzahlen deutlich vorne. „Wir konnten erneut ein abwechslungsreiches Programm und eine besondere Atmosphäre vor der historischen Kulisse des Museums Schloss Salder bieten. Die positive Besucherentwicklung zeigt, dass der Kultursommer mit seiner Mischung aus großen Konzertabenden, Comedy, Kultur- und Familienprogramm ein breites Publikum erreicht“, so die Projektleitung Jamina Kniebel.

Vielfältiges Programm im Mühlengarten

In der ersten Woche überzeugte der Mühlengarten erneut mit einem bewusst vielfältig zusammengestellten Programm. Den Auftakt machte das international ausgezeichnete Akkordeonduo „con:trust“ mit „Viva Akkordeon!“. Es folgten die „Comedy Ladies“, die erneut auf große Resonanz beim Publikum stießen. Mit dem Ensemble "Havana" wurde anschließend ein Abend mit afro-kubanischen Rhythmen geboten, bevor „Aretha – The Queen of Soul“ mit einer musikalischen Hommage an Aretha Franklin den Konzertbereich im Mühlengarten abrundete. Als Support trat die Salzgitteraner Nachwuchskünstlerin Emily Rose auf.
Ergänzt wurde das musikalische Programm durch kulturelle und familienorientierte Angebote. Hans Göttmann präsentierte mit „Erwachsen?!“ ein clowneskes Solo für Kinder. Außerdem standen mit „Das Ding oder Dingsda“ Chanson und Literatur auf dem Programm. Den Abschluss im Mühlengarten bildete das traditionelle Stadtfrühstück der Bürgerstiftung Salzgitter.

Besonders erfreulich entwickelte sich die Besucherzahl im Mühlengarten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte diese deutlich gesteigert werden. Damit bestätigt sich die positive Entwicklung des Veranstaltungsortes, der sich zunehmend als fester Bestandteil des Kultursommers etabliert.
Auch Fachdienstleiter Hartmut Schölch verbindet eine lange Geschichte mit dem Veranstaltungsort: Bereits 1998 war er für die Programmgestaltung der ersten Mühlengartenabende verantwortlich. „Dass der Mühlengarten auch heute noch ein fester Bestandteil des Kultursommers ist und sich dabei stetig weiterentwickelt hat, freut mich besonders. Die aktuellen Besucherzahlen zeigen, dass wir mit dem Programm weiterhin ein breites Publikum erreichen“, so Schölch.

Große Namen und musikalische Vielfalt im Schlosshof

Auch im Schlosshof von Schloss Salder zeigte der Kultursommer erneut seine große musikalische Bandbreite und konnte unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Mit Suzi Quatro stand eine internationale Rocklegende auf der Bühne, während Schiller mit seiner elektronischen Musik für einen atmosphärischen Konzertabend sorgte. Max Giesinger brachte deutschsprachigen Pop auf die Bühne, KAMRAD ergänzte das Programm um modernen Pop und Indie-Pop.
Mit Christian Steiffen wurde es musikalisch und humorvoll, während die finnische Cello-Metal-Band „Apocalyptica“ mit ihrem außergewöhnlichen Sound für einen besonderen Konzertabend sorgte.
Damit bot der Schlosshof erneut eine abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Pop, elektronischer Musik und außergewöhnlichen musikalischen Formaten. Besonders die Konzerte von Schiller und Christian Steiffen zogen dabei auch Besucherinnen und Besucher aus einem größeren Einzugsgebiet nach Salzgitter. Gäste reisten unter anderem aus verschiedenen Teilen Deutschlands, wie Berlin, an.

„Neben den Besucherzahlen freuen wir uns besonders über die Atmosphäre, die bei den Veranstaltungen entstanden ist. Wir hatten ein ausgesprochen kulturinteressiertes und zugleich sehr diszipliniertes Publikum. Dass Menschen für die Konzerte aus anderen Städten und Regionen anreisen, zeigt zudem die überregionale Strahlkraft einzelner Veranstaltungen“, so Schölch.

KAMRAD (Mitte) mit Kultursommer-Helfer/innen des THWs und der Johanniter Unfallhilfe.

Gute Zusammenarbeit mit Partnern und Einsatzkräften

Ein erfolgreicher Kultursommer ist nur durch das Zusammenspiel vieler Beteiligter möglich. Die Zusammenarbeit auf dem Veranstaltungsgelände mit THW, Feuerwehr und Johannitern verlief auch in diesem Jahr sehr gut.
„Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Kultursommers beigetragen haben. Die Zusammenarbeit mit THW, Feuerwehr und Johannitern auf dem Platz war erneut hervorragend. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Partnern, insbesondere der Konzertagentur Piekert und Studio D4, die uns bei der Umsetzung des Kultursommers unterstützt haben“, so die Projektleitung.

Kultursommer 2027: Erste Programmpunkte stehen fest

Nach dem Kultursommer ist vor dem Kultursommer: Der nächste Kultursommer Salzgitter startet am Mittwoch, 21. Juli 2027. Das Programm für den Mühlengarten steht bereits in weiten Teilen fest.
„Die Herausforderung und unser Anspruch für das Mühlengartenprogramm liegt im Spannungsfeld, dass wir möglichst niedrigschwellig ‚für jeden etwas‘ anbieten wollen und dabei gleichzeitig einen höchstmöglichen Anspruch vermitteln wollen“, erklärt Projektleiterin Jamina Kniebel.
Den Auftakt macht 2027 das Volksmusik-Ensemble „Maxjoseph“. Auch die „Comedy Ladies“ bleiben ein fester Bestandteil des Kultursommer-Programms und kehren erneut in den Mühlengarten zurück. Weitere bereits geplante Programmpunkte sind Charly Gitanos mit „Ein Stück Spanien“ sowie der „Indiegarten“, dessen Line-up noch bekannt gegeben wird.
Der Sonntag bleibt traditionell dem familien- und kulturorientierten Programm vorbehalten. Geplant sind ein Kindertheater des Trotz-Alledem-Theaters sowie eine Lesung mit Chanson und Kabarett.

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Bildnachweise

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  • KAMRAD mit Kultursommer-Helfer/innen des THWs und der Johanniter Unfallhilfe.