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Salzgitter

Salon Salder - Neue Kunst aus Niedersachsen

Salon Salder - Neue Kunst aus Niedersachsen: Das diesjährige Thema heißt "Human Nature".
Eröffnung: 1. September, 11 Uhr

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

21.10.2024

Human Nature: Natur und Kunst gehören zu den wesentlichen Kategorien des menschlichen Denkens und der menschlichen Existenz überhaupt. Die Natur ist es, die den Menschen von jeher fasziniert und auch motiviert hat.

Wie stellen die diesjährigen Teilnehmenden des Salons die Rolle des Menschen in der Natur dar? Ist der Mensch Teil - Gestalt seiner Umwelt?

Die Werke dieser Künstlerinnen und Künstler sind dieses Jahr zu sehen:

Edward B. Gordon

Christian Holl & Lea Schünemann

Iris Jürges

Justine Otto

Ingo Rabe

Christian Retschlag

Asta Rode

Bernd Schulz

Christine Schulz

Birgit Streicher

Elisabeth Stumpf

Jan Thomas

Begleitprogramm Salon Salder

Führungen
Stephanie Borrmann
Kuratorin der Städtischen Kunstsammlungen der Stadt Salzgitter

Sonntag, 08.09., 11.15 Uhr
Sonntag, 29.09., 11.15 Uhr

Sonntag, 06.10., 11.15 Uhr


Finissage
Sonntag, 10.11., 11.15 Uhr
Führung und Gespräche

Sonderveranstaltungen zur Ausstellung 
(mit Anmeldung -  für diese Veranstaltungen und Führungen muss man sich vorher anmelden unter: 
telefonisch unter 05341 / 839-4613 oder -4616 
sowie per E-Mail:   stephanie.borrmannstadt.salzgitterde.

Workshops:

14.09.2024, 14 bis 17 Uhr (für Erwachsene)

Lena Hammer, Kunstvermittlerin

Zu Beginn werden wir uns die Ausstellung anschauen und über diese ins Gespräch kommen. Im nächsten Schritt beschäftigen wir uns mit der Druckvariante Monotypie und den Abdrücken von Naturformen wie Pflanzenblättern und Blüten. Die Monotype ist eine Verbindung der Malerei und des Druckes, bei der ein Druck durch Zeichnen oder Pressen auf der nassen Farben entsteht. Jedes gedruckte Blatt ist ein Unikat, da sich der Druck nie genau gleich wiederholen lässt. 

Die Teilnehmenden können gern eigene Pflanzenblätter und Blüten mitbringen.

13.10.2024, 14 bis 17 Uhr (für Kinder und Jugendliche)

20.10.2024, 11.15 bis 14 Uhr (für Kinder und Jugendliche)

Lena Hammer, Kunstvermittlerin

Nachdem wir die Ausstellung erkundet haben und im Anschluss entdecken, wie viel Natur uns umgibt, wollen wir mit getrockneten Naturmaterialien wie Blüten und Pflanzen Bilder gestalten. Danach werden wir Menschen- und Naturformen, die uns in der Ausstellung begegnet sind, aus Modelliermasse herausarbeiten.

Konzertante Lesung

20.10.2024, 11.15 Uhr

"Man sieht nur mit dem Herzen gut"

Michael Stoeber, Kulturjournalist, Benedikta Bonitz, Blockflötistin und Musikpädagogin

Michael Stoeber liest Auszüge aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupery (1900-1944). Das ebenso philosophische wie poetische Werk gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. Weil sein junger Protagonist existenzielle Fragen stellt, die uns alle angehen: Wer sind wir und wie sollen wir leben? Wie bedeutsam sind Freundschaft und Liebe für uns?

Die Konzertblockflötistin Benedikta Bonitz begleitet die Lesung mit ihrem einfühlsamen Spiel klassischer und moderner Musikstücke.

Vortrag

03.11.2024, 11.15 Uhr

"Mensch über Natur?"

Dr. Christina Karla Leopold, Diplom-Geologin und -Paläontologin

Wann erfolgte der Wandel des Menschen als Teil der Natur zur heute so üblichen Darstellung als "Mensch und Natur", in der der Mensch zwar versucht, sich zur Natur zu bewegen und wieder in die Natur zu stellen, jedoch gerade durch diese Formulierung allzu deutlich zeigt, dass sich eine Abgrenzung von der Natur schon lange und selbstverständlich vollzogen hat?

In diesem Anriss der Entwicklungsgeschichte des Menschen soll aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht nur dargestellt werden, wann der Mensch zum ersten Mal eine Form von Kunst schuf, sondern auch überlegt werden, inwieweit die Bewusstwerdung des eigenen Seins einen Einfluss auf die Abhebung über die Natur, das Arbeiten gegen die Natur, das Bezwingen der Natur bis zum Dank an die Natur (zum Beispiel in Form von Erntedankfesten) hatte.

Das ist eine Frage, die sich heutige Naturvölker sowie frühe Menschen sicherlich anders stellen und stellten, als wir in unserer heutigen Gesellschaft.

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