„7.938 Bürgerinnen und Bürger haben bislang einen Wahlschein für die Briefwahl beantragt“, freut sich Wahlleiter und Stadtrat Michael Tacke, „die Möglichkeit der Briefwahl wird sehr gut angenommen. Zu diesem Zeitpunkt liegen uns sogar mehr Anträge vor als im Vergleichszeitraum bei der Bundestagswahl 2025. Das ist ein erfreuliches Signal.“ Insgesamt sind 75.230 Wahlberechtigte im Wählerverzeichnis der Stadt eingetragen.
Wer die Briefwahl beantragt, kann die Unterlagen seit dem 10. August nicht nur nach Hause schicken lassen, sondern auch direkt in den Briefwahlbüros wählen und die Stimmzettel vor Ort abgeben. Damit alle Anträge zügig bearbeitet und die Unterlagen schnellstmöglich verschickt werden können, arbeitet das zuständige Team im Fachdienst BürgerService, Ausländerangelegenheiten und Wahlen der Stadt Salzgitter auf Hochtouren. Eingehende Anträge werden spätestens am folgenden Werktag bearbeitet.
Tausende Briefwahlanträge, mehr als 500 Kandidierende und über 1.000 Wahlhelfende
Doch die Arbeit rund um die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl hat bereits Monate vor der Öffnung der Briefwahlbüros begonnen. „Eine Wahl erfordert viel Vorbereitung. Unter anderem müssen Wahlvorschläge geprüft, Stimmzettel erstellt und gedruckt, Wahllokale organisiert sowie Wahlhelfende gewonnen und geschult werden. Das sind nur einige Beispiele für die vielen Aufgaben, die im Vorfeld erledigt werden müssen. Wir sind gut vorbereitet und hoffen nun auf eine hohe Wahlbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger“, ergänzt Tacke.
Wie umfangreich allein die Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge war, zeigt die Zahl der Kandidierenden: Insgesamt treten 503 Kandidatinnen und Kandidaten an. Sechs Personen bewerben sich um das Amt des Oberbürgermeisters beziehungsweise der Oberbürgermeisterin der Stadt Salzgitter. Für den Rat der Stadt kandidieren 227 Personen, für die Ortsräte im Stadtgebiet 270 Personen.
Auch am Wahltag selbst sind zahlreiche Menschen im Einsatz: Am Sonntag, 13. September, werden neben den städtischen Mitarbeitenden mehr als 1.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den 100 Urnenwahlbezirken im Stadtgebiet dafür sorgen, dass die Stimmabgabe und die anschließende Auszählung reibungslos ablaufen können.