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Salzgitter

Orgelfrühling Salzgitter - Orgel-Konzert-Reihe

Im Mai findet wieder eine Reihe von Orgelkonzerten in verschiedenen Kirchen in Salzgitter statt. Der Name der Veranstaltung wurde geändert (früher Orgeltage). Neuer Name: Orgelfrühling Salzgitter.

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

03.05.202624.05.2026

Die Konzerte finden in verschiedenen Kirchen in Salzgitter statt:

Sietze de Vries (Groningen) - Sonntag, 3. Mai, 18 Uhr, in der Klosterkirche St. Abdon und Sennen Ringelheim.

Eröffnungskonzert

Programm: Werke von M. Praetorius, J. S. Bach und Improvisationen
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erbeten

Sietze de Vries ist Organist an der Martinikirche in Groningen, Professor für Orgel und Theorielehrer am dortigen Prinz-Claus-Konservatorium und ist international als Konzertorganist tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf dem Handwerk der Improvisation in Kombination mit alten Orgeln. Hierzu entwickelte er eine eigene Lehrmethodik, die sich an den alten Meistern orientiert.

Mittlerweile kann diese Methode auch online verfolgt werden und hat international viele Anhängerinnen und Anhänger.

Sietze de Vries selbst studierte unter anderem bei Wim van Beek, Jan Jongepier und Jos van der Kooy. Er gewann 15 Preise bei Orgelwettbewerben, darunter "l'Europe & l'Orgue" und den Internationalen Improvisationswettbewerb Haarlem.

Als gefragter Spieler, Exkursionsleiter, Lehrer, Jurymitglied und Redner reist Sietze de Vries nicht nur durch ganz Europa, sein Arbeitsgebiet erstreckt sich auch auf die USA, Kanada, Russland, Australien und Südafrika. Sietze de Vries ist ständiger Korrepetitor der Nordniederländischen Chorschule und arbeitet in dieser Funktion mit seiner Frau, der Dirigentin Sonja de Vries, zusammen. Die Roden Girl Choristers genießen einen hervorragenden Ruf als Botschafter der anglikanischen Kirchenmusik, zeigen aber auch, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern. Neben den oben genannten Tätigkeiten ist Sietze de Vries als Herausgeber der Fachzeitschrift Het Orgel aktiv und schreibt viel über Improvisation, Orgelbau und Kirchenmusik.

Das Konzert wird gefördert von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Die Braunschweigische Stiftung


Martin Kohlmann (Salzgitter) - Samstag, 9. Mai, 17 Uhr in der Friedenskirche am Fredenberg (Lebenstedt)

Programm: Werke von J. S. Bach, J. G. Töpfer und Improvisationen
Ab 18 Uhr Empfang mit kaltem Buffet im Gemeindesaal
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erbeten

Martin Kohlmann (*1984) studierte Kirchenmusik (M. Mus.) mit dem Schwerpunktfach Orgelliteraturspiel, Chor-/Ensembleleitung (M. Mus.) und Musiktheorie (M. Mus.) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Er ist freiberuflich als Organist und Chorleiter tätig und unterrichtet als Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, an der Universität der Künste Berlin und an der Universität Hildesheim. Als Organist pflegt er ein umfangreiches epochenübergreifendes Repertoire.

Mit dem 2019 von ihm gegründeten professionellen Ensemble Vokalwerk Hannover führt er regelmäßig anspruchsvolle Chormusik auf; groß besetzte chorsinfonische Werke bilden daneben einen weiteren Repertoireschwerpunkt. Zahlreiche CD-, Video- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine vielseitige künstlerische Arbeit. Im Bereich der systematischen Musiktheorie forscht Kohlmann an der Schnittstelle von Musik und Mathematik (Habilitation 2016, Göttingen), Physik (Diplom 2009, Braunschweig), Sprachwissenschaft und Philosophie (u. a. musikalische Intertextualität, Zeitphänomene in der Musik, Geometrie und Harmonik), mit Kongressbeiträgen u. a. in Basel, Salzburg, Freiburg, Köln, Detmold, Cottbus und Lübeck. Kompositionen und Neueditionen sind u. a. in den Verlagen Dohr, Strube und Ed. Ferrimontana erschienen, musikpädagogische und fachwissenschaftliche Aufsätze u. a. in Organ - Journal für die Orgel, Forum Kirchenmusik und Musica Sacra.

Das Konzert ist gefördert von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Die Braunschweigische Stiftung


Christian Barthen (Bern) - Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr in St. Abdon und Sennen Ringelheim

Programm: Werke von D. Buxtehude, S. Scheidt, J. P. Sweelinck, C. P. E. und J. S. Bach
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erbeten

Christian Barthen (*1984) ist Organist und Künstlerischer Leiter der Musik am Berner Münster, Orgelprofessor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) und ein internationaler Konzertorganist.

Bereits während seiner Schulzeit wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar ausgebildet. Nach dem Abitur absolvierte er umfassende Studien in Orgel, Klavier und Cembalo sowie Evangelischer Kirchenmusik und Musikpädagogik in Saarbrücken, Paris und Stuttgart.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei renommierten Orgel- und Musikwettbewerben, unter anderem beim "Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb" in Wiesbaden, beim Internationalen Orgelwettbewerb von St. Maurice d´Agaune (Schweiz) und beim weltweit herausragenden "Grand Prix de Chartres" (Frankreich), eröffneten ihm eine außergewöhnliche Konzertkarriere. Als heute einer der etabliertesten und prominentesten Namen seiner Generation führen ihn seine Engagements regelmäßig in viele Kirchen, Kathedralen und Konzerthäuser in ganz Europa, Südamerika, Russland und Fernost.

Gastspiele 2024/25: Münchner Dom, Kölner Dom, Freiburger Münster, Dom zu Speyer, Kathedralen von Lausanne und Fribourg, Stiftskirche Stuttgart, Fraumünster Zürich, Christuskirche Mannheim, Kreuzkirche Dresden, Stiftskirche Locarno, Orgelfestivals von Bergen und Kopenhagen, Staatl. Rundfunk Bratislava u.v.a.

Das Orgelrepertoire von Christian Barthen umfasst zentrale und wesentliche Werke aller Epochen und Stile. Dazu kommen Transkriptionen und Bearbeitungen, wie etwa die Sonate h-Moll von Liszt oder die Variations sérieuses op. 54 von Mendelssohn, sowie Neue und zeitgenössische Musik (Welterstaufführungen und -einspielungen).

Als Solist und als Dirigent hat er sich in besonderer Weise mit dem Werk von Johann Sebastian Bach auseinandergesetzt, darunter die Kunst der Fuge, die Goldberg-Variationen, das Musikalische Opfer, das Weihnachts-Oratorium, die Johannes-Passion, das Magnificat, über 20 Kantaten, verschiedene Cembalokonzerte, das 5. Brandenburgische Konzert und die Vier Orchestersuiten. Im Jahr 2010 spielte er die Sechs Triosonaten für Orgel aus dem Gedächtnis.

Rundfunk- und Fernsehproduktionen entstanden bei diversen Sendern der ARD, SRF, RTVS und Radio France. Als Aufnahmekünstler der Verlage Naxos Records und ifo/Organ publizierte er vier kommerzielle CDs, vornehmlich mit Werken von Max Reger (opp. 7, 29, 33, 40, 59, 60, 63, 135b und die Schule des Triospiels).

Seit seiner Jugend ist Christian Barthen als Kirchenmusiker tätig. Von 2003 bis 2012 war er unter anderem Assistent von Prof. Theo Brandmüller an der Ludwigskirche in Saarbrücken. Zwischen 2015 und 2020 wirkte er als Kantor und Organist der historischen Link-Orgel (1906) an der Ev. Stadtkirche in Giengen an der Brenz. Ab 2020 leitete er die traditionsreiche Kirchenmusik an der Ev. Hauptkirche St. Anna in Augsburg.  Zum 1. November bzw. zum Herbstsemester 2022 wurde er als Nachfolger von Prof. Dr. h.c. Daniel Glaus ans Berner Münster und an die Hochschule der Künste (HKB) in Bern gewählt. Expertentätigkeit und Gastdozenturen führten ihn bislang an sieben Musikhochschulen und Universitäten in Deutschland, der Schweiz, Südkorea, Kolumbien und Finnland. Hinzu kommen Jury- und Kommissionstätigkeiten bei internationalen Wettbewerben sowie bei kirchlichen und akademischen Stellenbesetzungen.

Christian Barthen bekleidet verschiedene Ehrenämter und engagiert sich seit einigen Jahren in der Rotary Stiftung. Er lebt mit seiner Familie in Neuenegg BE.

Das Konzert wird gefördert von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Die Braunschweigische Stiftung


Aaron Triebler (Hannover) - Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr in St. Abdon und Sennen Ringelheim

Werke: von J. S. Bach u. a.
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erbeten

Aaron Triebler stammt aus Hannover und begann seinen musikalischen Weg mit fünf Jahren am Klavier, der mit 13 Jahren durch die Orgel ergänzt wurde. Mit 16 Jahren legte er die kirchenmusikalische C-Prüfung (für Orgel und Chorleitung) im Bistum Hildesheim ab. Bei den Bundeswettbewerben „Jugend musiziert“ ist er vielfacher Preisträger in diversen Kategorien gewesen.

Nach der Aufnahme in das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), erhielt er im Rahmen eines Jungstudiums bei Prof. Emmanuel Le Divellec (Hannover/Basel/Paris) Unterricht im Fach Orgel. Nach einem Lehramtsstudium (Orgel bei Prof. Le Divellec), studiert er aktuell Kirchenmusik an der dortigen Hochschule. Meisterkurse bei den Professoren Martin Sander, Tomasz Adam Nowak, Martin Schmeding, Martin Sturm und Oliver Latry gaben neue Impulse. Durch ein Stipendium ermöglichte der DAAD („Deutscher Akademischer Austauschdienst“) einen Studienaufenthalt im Fach Orgel (u. a. bei Yoann Tardivel) im französischen Toulouse.

Neben dem Studium konzertierte Aaron Triebler schon früh an großen Orgeln; desweiteren ist er in Hannover und Umgebung an verschiedenen katholischen und evangelischen Kirchen als Organist tätig. Gern gesehen ist er auch als Continuopartner (Orgel, Cembalo). In der verbleibenden Zeit spielt er in verschiedenen Orchestern Kontrabass, unter anderem im Sinfonieorchester Hannover.

Das Konzert wird gefördert von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Die Braunschweigische Stiftung


Martin Kohlmann (Salzgitter) - Pfingstsonntag, 24. Mai, 18 Uhr in St. Abdon und Sennen Ringelheim

Werke: Werke von D. Buxtehude, J. S. Bach, J. Brahms und J. G. Töpfer
Eintritt: Eintritt frei, Spenden erbeten

Martin Kohlmann (*1984) studierte Kirchenmusik (M. Mus.) mit dem Schwerpunktfach Orgelliteraturspiel, Chor-/Ensembleleitung (M. Mus.) und Musiktheorie (M. Mus.) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er ist freiberuflich als Organist und Chorleiter tätig und unterrichtet als Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, an der Universität der Künste Berlin und an der Universität Hildesheim.

Als Organist pflegt er ein umfangreiches epochenübergreifendes Repertoire. Mit dem 2019 von ihm gegründeten professionellen Ensemble Vokalwerk Hannover führt er regelmäßig anspruchsvolle Chormusik auf; groß besetzte chorsinfonische Werke bilden daneben einen weiteren Repertoireschwerpunkt. Zahlreiche CD-, Video- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine vielseitige künstlerische Arbeit. Im Bereich der systematischen Musiktheorie forscht Kohlmann an der Schnittstelle von Musik und Mathematik (Habilitation 2016, Göttingen), Physik (Diplom 2009, Braunschweig), Sprachwissenschaft und Philosophie (u. a. musikalische Intertextualität, Zeitphänomene in der Musik, Geometrie und Harmonik), mit Kongressbeiträgen u. a. in Basel, Salzburg, Freiburg, Köln, Detmold, Cottbus und Lübeck. Kompositionen und Neueditionen sind u. a. in den Verlagen Dohr, Strube und Ed. Ferrimontana erschienen, musikpädagogische und fachwissenschaftliche Aufsätze u. a. in Organ - Journal für die Orgel, Forum Kirchenmusik und Musica Sacra.

Das Konzert wird gefördert von: Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Die Braunschweigische Stiftung

Weitere Informationen zu den Konzerten sind über diesen Kontakt erhältlich:

Veranstaltungsort

Klosterkirche St. Abdon und Sennen in Ringelheim und Friedenskirche am Fredenberg (Lebenstedt).

Veranstalter/in

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Eigentum von Sietze de Vries
  • © Jo Titze concept | film | photo, Hannover
  • Eigentum von Christian Barthen (Bern)
  • Eigentum von Aaron Triebler (Hannover)
  • © Jo Titze concept | film | photo, Hannover