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Burg Lichtenberg
Die Burgruine in Salzgitter Lichtenberg ist eine hoch- bis spätmittelalterliche Burganlage, die im ausgehenden 12. Jh. erbaut wurde. Sie war eine starke Grenzbefestigung Heinrichs des Löwen und der Welfen zur Kontrolle der alten Straße am Nordrand des Salzgitter Höhenzugs. Die im Laufe der Zeit verfallene Anlage wurde im 19. Jh. zum Ausflugsziel. Zusammen mit archäologischen Ausgrabungen wurden einige Teile der Burg nach Befund wiederhergestellt.
Ort: Burg Lichtenberg, Burgbergstraße 147
Zeit: 11 bis 16 Uhr
Führungen über das Burggelände: 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr
Während des Rundgangs führt der Förderverein Burg Lichtenberg seine Blide, den Nachbau einer Mittelalterlichen Wurfmaschine, vor.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume. Heute sind noch Spuren des ehemaligen KZ zu finden. Im Rahmen einer einstündigen Führung werden die Besucher:innen über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen informiert. Zum Tag des offenen Denkmals wird ein spezieller Fokus auf die Netzwerke der Außenlager sowie der verschiedener, weiterer Lagerstrukturen in Salzgitters gelegt.
Im Anschluss kann die Ausstellung eigenständig besichtigt werden.
Ort: Gedenkstätte KZ Drütte
Zeit: 11 bis 13 Uhr
Treffpunkt: Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße, 38239 SZ-Watenstedt
In Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Salzgitter. Eine Anmeldung ist in der Volkshochschule (Öffnet in einem neuen Tab) erforderlich.
Schacht Konrad
Ort: Schacht Konrad
Zeit: Die Führungen dauern rund 60 Minuten und finden statt um 10 Uhr; 11.15 Uhr; 12.30 Uhr und 13.45 Uhr.
Hinweis: Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Eine Anmeldung ist notwendig unter infokonradbgede
Treffpunkt: Bleckenstedter Str. 50, 38239 Salzgitter
Das Fördergerüst der Schachtanlage Konrad 1 ist ein Wahrzeichen von Salzgitter. Mit seiner Errichtung wurde 1960 begonnen. Bis 1976 diente es zur Erzförderung. Es ist das nördlichste, vollständig genietete Doppelbock-Fördergerüst in Deutschland und steht damit – gemeinsam als Ensemble mit der Schachthalle – unter Denkmalschutz. Das Fördergerüst ist Teil des in der Errichtung befindlichen Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Konrad.
Gemeinsam mit der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Salzgitter bietet die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Führungen rund um das denkmalgeschützte Fördergerüst Konrad 1 an. Die Teilnehmnden können die Schachthalle besichtigen und stehen unter dem rund 60 Meter hohen Fördergerüst.
Die Teilnehmenden erfahren während des Rundgangs, was das Besondere an diesem Industriedenkmal ist und wie die Instandsetzung aus Perspektive der Denkmalschutzbehörde und der BGE zu organisieren ist.
Schlosskirche Salder - St. Maria Magdalena
Die Ortsheimatpflegerin Renate Vanis bietet zwischen 11 und 13 Uhr Führungen durch die barocke Schlosskirche an.
Die barocke Schlosskirche wurde zwischen 1713 und 1717 als protestantischer Zentralbau errichtet. Die Planungen stammen vom Braunschweiger Festungsbaudirektor Völcker. Ziel war der Bau einer protestantischen Kirche, nach den neuesten Gestaltungsvorgaben, die nicht durch einen katholischen Gottesdienst genutzt werden kann. Somit entstand eine ganz besondere und außergewöhnliche Kirche.
Ort: Schloßkirche 4, Salder
Zeiten: 11 Uhr bis 13 Uhr, Dauer und Häufigkeit der Führung: nach Bedarf
Veranstaltungsort
in verschiedenen Stadtteilen
Veranstalter/in
Verschiedene Einrichtungen