Zu sehen sind Werke folgender Künstlerinnen und Künstler:
Degenhard Andrulat, Ahmed Borai, Gerd Druwe, Anna Eisermann, Nozomi Hasegawa, Hendrik Heisenberg, Christof John, Wolfgang Kessler, Daniel Kuge, Patrick Neugebauer, Jan Thomas, Lukas Zerbst. Ebenfalls zu sehen: Werke des erst kürzlich verstorbenen Künstlers Gerd Winner. Im Oktober wäre er 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund war bereits geplant den Künstler und seine Arbeiten im Salon Salder zu zeigen, denn seine „Roadmarks“ passen zum Salon-Thema „Wege aus der Konfusion. Mit der Präsentation seiner Werke wird außerdem seine Bedeutung als Künstler - weit über die Region hinaus – gewürdigt.
Zum Ausstellungsthema "Konfusion"
Konfusion ist mehr als Verwirrung – sie ist ein künstlerisches Prinzip. Die Künstlerinnen und Künstler des diesjährigen Salon Salder hinterfragen Gewissheiten, verschieben Perspektiven und setzen Fragmente der Wirklichkeit zu neuen Bildwelten zusammen. Eine Ausstellung, die die Widersprüche der heutigen Zeit sichtbar macht und neue Blickwinkel eröffnet.
Ausstellungsbesichtigung, Workshops und Führungen
Neben den ausgestellten Werken gibt es auch viele Angebote für Kinder und Erwachsene, die weitere Blickwinkel auf die Kunst allgemein und die Ausstellung im Besonderen werfen lassen.
Für Kinder:
So gibt es am Sonntag, 20. September von 14 bis 17 Uhr und am Freitag, 25. September von 11.30 bis 14.30 Uhr im Schloss Salder einen Workshop für Kinder unter dem Titel "Gemeinsam durch die Konfusion". Kunstvermittlerin Lena Hammer geht mit den jungen Teilnehmenden der Frage nach "Was ist eigentlich Konfusion und kann man es gemeinsam bändigen?". Nach einer kindgerechten Entdeckungstour durch die Ausstellung wird ein gemeinsames Chaos-Spiel gespielt. Mit kreativen Bastelaufgaben, kleinen Rätseln und viel Teamwork werden knifflige Herausforderungen gemeistert und bringen Schritt für Schritt Ordnung ins Durcheinander. Dabei sind Fantasie, Zusammenhalt und gute Ideen gefragt!
Für Jugendliche und Erwachsene:
Am Samstag, 3. Oktober und Sonntag, 4. Oktober bietet die Künstlerin und Kunstvermittlerin Elisabeth Stumpf jeweils von 11 bis 15 Uhr "Yoga und Kunst für Jugendliche und Erwachsene" an. Jugendliche können ab einem Alter von 12 Jahren teilnehmen.
Wenn alles gleichzeitig passiert und der Kopf nicht zur Ruhe kommt: Dieser zweitägige Workshop lädt Jugendliche und Erwachsene ein, bewusst innezuhalten und neue Klarheit zu finden.
Begleitend zur Ausstellung werden Yoga, Meditation und künstlerische Impulse verbunden. Es geht darum, sich selbst wieder besser zu spüren, Gedanken zu sortieren und dem eigenen Ausdruck Raum zu geben – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse.
Stumpf schafft dabei einen offenen Rahmen, in dem jede/r den eigenen Zugang zu Ruhe, Kreativität und Achtsamkeit entdecken kann.
Workshops für Erwachsene:
14 bis 17 Uhr im Schloss anbietet.
Sie geht mit ihren Teilnehmenden der Frage nach "Wie lässt sich Konfusion in Worte und Bilder fassen?". Mit kurzen kreativen Schreibimpulsen nähern sich die Teilnehmenden zunächst individuell dem Thema und erkunden anschließend die Ausstellung im gemeinsamen Austausch.
Im Anschluss werden Collagen als visuelle Spurensuche gestaltet, bevor im kreativen Schreiben dem Gegenpol Ordnung nachgegangen wird. Ein Workshop zwischen Ausdruck, Reflexion und Gestaltung.
Ein weiterer Workshop "Dialogische Führung" für Erwachsene findet am Sonntag, 18. Oktober, um 11.30 Uhr im Schloss Salder statt. Kunstvermittlerin Lena Hammer nähert sich unter dem Titel "Konfusion im Gespräch"
gemeinsam mit den Besucher/innen den Werken des Salon Salder im offenen Austausch an, mit dem Schwerpunkt persönliche wie gesellschaftliche Facetten von Unordnung, Zufall und Widerstand gegen das Ordnende.
Veranstalterin: Städtische Kunstsammlung des Fachdienstes Kultur der Stadt Salzgitter.
Ort: Städtisches Museum Schloss Salder in Salzgitter-Salder
Anmeldungen zu den Workshops und weitere Informationen unter: Telefon: 05341 / 839-4613 oder -4616 sowie per E-Mail stephanie.borrmannstadt.salzgitterde